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<pre>Dafür könnte vor allem auch die unter Nagelsmann zurückeroberte Heimstärke sorgen, die zuletzt bereits maßgeblich für den Klassenerhalt verantwortlich war: Dank des neuen Selbstbewusstseins braucht den Gastgebern sicherlich auch vor den Gipfelstürmern aus Leipzig nicht bange sein.  <p> Ich starte auch diesmal mit meiner wöchentlichen Einleitung und versuche euch mit der Anzahl der bisher im Jahr 2023 erzielten Tore auf den Geschmack zu bringen. In den 13 Frühjahrsrunden durften sich Wett-Tipper über 361 Volltreffer freuen, der Topwert von 41 Treffern am 16. Spieltag bleibt seither unübertroffen, am vergangenen Spieltag gab es immerhin 29 Buden zu bestaunen.  <p>  Bei den Berlinern hängt der Haussegen schief, das Aus von Sportchef Fredi Bobic vor den letzten Tagen der Transferperiode unterstreichen die Krisen-Situation des Hauptstadtklubs, der als Vorletzter mit zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz dem Abstieg entgegensteuert. <p> „Hurra, wir leben noch!“ So ungefähr lässt sich die Gefühlslage des Hamburger SV nach dem 2:2 bei der TSG 1899 Hoffenheim wohl am besten beschreiben. <p>  Dabei war es auch bei mir vor allem am Augsburger Sensationscoup gegen die Bayern festzumachen, dass namentlich mit den auf Absicherung bedachten Kombis nicht viel anzufangen war.  </pre>


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<pre>Nach Ansicht der Wettanbieter sind die Schanzer gegen Bayer Leverkusen eindeutig in der Rolle des Außenseiters besetzt. Zum einen konnte der FCI nur eines der jüngsten acht Ligaspiele gewinnen, zum anderen scheint die Offensive der Rheinländer endlich ins Laufen zu kommen.  <p> Nachdem der Sport-Club jüngst von der Erfolgsspur abgewichen ist, scheint nun schließlich auch das Gastspiel im Revier für eine weitere Niederlage prädestiniert zu sein.  <p>  Roger Schmidt wurde nach der 2:6-Pleite entlassen und bis zum Saisonende durch Tayfun Korkut ersetzt. Dessen Debüt ist zumindest halb gelungen, denn nach den beiden Pleiten gegen Mainz und Dortmund gab es zumindest ein 1:1 gegen Werder Bremen. <p> Nur ein Liga-Spiel vor heimischer Kulisse ging bislang verloren (1:2 gegen Frankfurt), drei der bisherigen sechs Heimpartien wurden gewonnen. <p>  „Es funktioniert einfach mit dem Trainer, wir haben sehr viel Selbstvertrauen. Man sieht es nicht nur, wie wir fighten und defensiv arbeiten. Wir versuchen, wirklich Fußball zu spielen.“  </pre> 


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<pre> Dass die Hertha keine Angst vor großen Namen hat, konnte zum Hinrunden-Abschluss zudem auch der überraschende 3:2-Triumph in der Leipziger Red Bull Arena unterstreichen: Nicht zuletzt dank dieses Coups hat es für die Alte Dame in den letzten sieben Pflichtspielen lediglich eine Niederlage gesetzt.  <p> Folglich wurden zuletzt auch die widerspenstigen Freiburger nicht mit schnell nach vorn getragenen Kombinationen, sondern mit ruhenden Bällen zur Strecke gebracht; lediglich das Sahnetüpfelchen in der Nachspielzeit wurde vor Wochenfrist aus dem Spiel heraus erzielt.  <p>  Obwohl oder gerade weil den Rheinhessen ein Lauf von fünf Niederlagen an die Nieren ging, konnte sich der FSV zuletzt als deutlich entschlossenere Truppe profilieren; der „Matchplan“ der Blau-Weißen warf hingegen riesige Fragezeichen auf. <p>  Entsprechend schwer dürfte es der einstigen Tormaschine aus Leverkusen fallen, die mittlerweile seit zwei Spielen andauernde Flaute zu beenden: Hatte Bayer noch in den ersten 20 Runden in jeder Partie geknipst, stellten sich sämtliche Bemühungen gegen Freiburg und Berlin als vergeblich heraus. <p>  Zu allem Übel muss Zorniger nun auch auf Torhüter Przemyslaw Tyton verzichten, der nach seiner Notbremse im Frankfurt-Spiel gesperrt ist. Da Mitchell Langerak bekanntlich an einer Zyste im Knie laboriert, springt gegen Berlin wie schon nach dem Ausschluss Dritt-Goalie Odisseas Vlachodimos in die Bresche, der allerdings erst 22 Spielminuten in den Beinen hat.  </pre>


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<pre> „Wenn wir jedes Mal drei oder vier Tore kassieren, werden wir in Zukunft keine Spiele gewinnen. Wir müssen unsere Balance wiederfinden.“  <p> Trotz dieser unschönen Bilanz sollte aber eher nicht damit zu rechnen sein, dass sich Bayer am Samstag überängstlich präsentiert: Nach drei gleich zu Saisonbeginn kassierten Schlappen blickt die Elf von Heiko Herrlich inzwischen bereits auf acht ungeschlagene Auswärtsspiele am Stück zurück.   <p> Das 1:1-Unentschieden in Augsburg war zu wenig, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten. Allerdings ist der Rückstand auch noch nicht so groß, dass er nicht aufgeholt werden könnte. Nach einer harten Saison mit der Zusatzbelastung Europa League fehlt der Hertha aktuell der letzte Punch. <p>  Wer weiß wohin Tuchels Gabe den BVB noch führt? Aus unserer Sicht in jedem Falle zum Auswärtssieg in Hoffenheim. Denn um gegen diese Dortmunder bestehen zu können, reicht Kratzen und Beißen allein nicht mehr aus!  <p> Während die Kraichgauer derzeit jedoch bereits vollauf damit zufrieden wären, wenn zum Saisonende ein Platz im halbwegs gesicherten Mittelfeld um die Ecke kommt, sind die Hauptstädter nach Jahren des Darbens wieder im Begriff, an die erfolgreiche Zeit um die Jahrtausendwende anzuknüpfen.  </pre>


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<pre> Nach zuletzt drei bzw. zwei Punkteteilungen in Folge dürfte am Samstag schließlich nur ein voller Dreier die Tuchfühlung zur Spitzengruppe der Bundesliga wahren.  <p> Gegen eine geradezu beschämend lethargische Werkself legten die Gäste ihre vornehme Zurückhaltung praktisch schon nach dem Überstreifen ihrer Leibchen ab — und entkräfteten damit den Vorwurf, lediglich zu Abwehrschlachten in der Lage zu sein.  <p>  Der FC Köln und Mainz 05 haben ihre jeweiligen Saisonziele bereits vor dem 3Spieltag erreicht: <p>  Beste Voraussetzungen also, um am Wochenende gegen Schalke für die nächste positive Überraschung zu sorgen. Erst recht, nachdem es in Schalke derzeit wieder einmal heftig kriselt.  <p> „Wir sind nicht frustriert und hadern auch nicht mit dem sogenannten Fußballgott. Wir brauchen jetzt teilweise die Mentalität eines Staubsauger-Verkäufers. Bei 100 Versuchen geht 99 Mal die Tür zu, aber einmal klappt es.“  </pre>


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